
Prozessoptimierung
Prozessoptimierung im Anlagenbau bedeutet selten, etwas grundlegend neu zu erfinden. Sie bedeutet meistens, das Wiederkehrende zu standardisieren, das Vergleichbare bewertbar zu machen und das Vermeidbare zu vermeiden. Ich habe diese Disziplin früh gelernt – und nie aufgehört, sie anzuwenden.
Standardisierung
Bei Dürr habe ich zwischen 1992 und 1996 den firmeneigenen Gasbrenner standardisiert – inklusive eines eigens entwickelten Berechnungsprogramms und der Standardisierung verschiedener Überwachungssysteme. Das Ergebnis: bei jedem Projekt mit diesem Brenner ein messbarer Zeit- und Kostengewinn. Bei Ferrostaal habe ich im Strategieteam die Standardisierung für Massen- und Energiebilanzen zuckerrohrbasierter Ethanolanlagen aufgebaut und eine Daten- und Literaturbibliothek gepflegt.
Konzeptvergleiche & Analyse
Vor jeder größeren Investitionsentscheidung steht der nüchterne Vergleich von Alternativen – technisch wie kommerziell. Ich bewerte Konzeptvergleiche, lege Maschinen und Apparate aus und bringe die Erfahrung aus dreißig Jahren Anlagenbau ein. Konzeptstudien etwa für die Vitaminherstellung in Seoul (BASF / Daewoo) oder für einen Superabsorber bei Degussa habe ich von Grund auf erstellt.
Wirtschaftlichkeit
Mein Wechsel ins Controlling bei Dürr (1997-1999) war eine bewusste Entscheidung: Ich wollte die kaufmännische Seite eines Großprojekts vollständig verstehen – Begleit- und Nachkalkulationen, Ergebnis-Hochrechnungen über drei Jahre, Rückstellungen, HGB-zu-US-GAAP-Umstellung. Diese kaufmännische Perspektive macht meine Engineering-Entscheidungen heute belastbarer.
“ Working with Imran was a game-changer for our brand. The designs were modern, intuitive, and perfectly aligned with our vision, delivering exceptional results every time. Highly recommended functions seamlessly.! ”
Melvin D. Melson
Miranda Halim
Ergebnis & Praxis
Optimierung ist kein Selbstzweck. Sie ist die Antwort auf die Frage: Wie macht man das nächste Projekt schneller, sicherer und günstiger als das letzte? Genau das versuche ich – in jedem Mandat aufs Neue.
